Tankstellen & Autohöfe

Ladeinfrastruktur für Tankstellen an der Autobahn

DC-Ladeparks von 400 bis über 1.000 kW – wir planen die Elektrotechnik dahinter. Für Betreiber, Generalunternehmer und Architekturbüros.

Elektrofahrzeuge während des Ladevorgangs

Ein Ladepark an der Autobahn steht und fällt mit dem Netzanschluss. Die Frage ist nie, welche Säule aufgestellt wird, sondern welche Leistung am Standort überhaupt ankommt – und was sie kostet. Genau da fangen wir an: Lastkonzept, Netzanfrage, Trafostation, Trassen, Schutzkonzept. Damit die Ladepunkte am Ende nicht nur dastehen, sondern laufen.

Ausgangslage

Was an der Autobahn anders ist

Leistung, die kein Standardanschluss hergibt

Vier Schnelllader der 400-kW-Klasse ziehen im Gleichtakt 1,6 MW, ein Gerät der Megawatt-Klasse allein rund 1.000 kW. Ob der Standort in Niederspannung bleibt oder eine eigene Trafostation mit Mittelspannungsanschluss braucht, entscheidet das Lastkonzept – nicht die Säule. Diese Weiche wird einmal gestellt und bestimmt danach Kosten, Fläche und Bauzeit.

Den Zeitplan macht der Netzbetreiber

Zwischen Netzanfrage und verbindlicher Anschlusszusage liegen Monate, in denen am Standort nichts passiert. Unvollständige Unterlagen kosten eine komplette Runde. Wir bereiten die Anfrage so auf, dass sie beim ersten Mal trägt, und führen die Abstimmung bis zur Zusage.

Der Verkauf läuft weiter

Shop, Waschanlage, Zapfsäulen und Kassen hängen am selben Netz und dürfen nicht stillstehen. Trassenführung, Umschaltungen und Bauphasen müssen zum Betrieb passen – und zu einer Bestandsanlage, die selten so dokumentiert ist wie erhofft. Deshalb steht vor der Planung die Begehung vor Ort.

Der zweite Ausbau kommt bestimmt

Was heute vier Ladepunkte sind, sind in drei Jahren acht. Trafoleistung, Kabelquerschnitte, Leerrohre und Platz in der Verteilung legen wir so aus, dass die Erweiterung ein Anschluss bleibt und kein zweites Projekt wird.

Referenzprojekt

Ladepark an einer Autobahntankstelle

Ein Architekturbüro hat uns als Fachplaner Elektrotechnik in ein Ladepark-Projekt an einer autobahnnahen Tankstelle geholt. Unsere Aufgabe war die komplette elektrotechnische Seite: Leistungsbedarf, Netzanfrage, Auslegung der Trafostation sowie Trassen- und Verteilungsplanung auf dem Gelände.

Für Generalunternehmer und Architekturbüros ist genau das der Normalfall. Sie halten die Verantwortung gegenüber dem Bauherrn, wir liefern Fachplanung, Netzberechnung und Nachweise – und sprechen auf Wunsch direkt mit dem Netzbetreiber.

Wen wir dort beplant haben, dürfen wir nicht nennen: Wir haben eine Verschwiegenheitserklärung unterschrieben und halten uns daran. Wie wir gearbeitet haben, zeigen wir im Gespräch gern im Detail.

Unsere Rolle
Fachplanung Elektrotechnik im Unterauftrag
Auftraggeber
Architekturbüro
Ladetechnik
DC-Schnellladen, 400 bis 1.000 kW
Anschluss
Trafostation mit Mittelspannungsanbindung

Was wir für Ihren Ladepark planen.

  • 🔹 Lastkonzept und Leistungsbedarf für DC-Ladeparks von 400 bis über 1.000 kW
  • 🔹 Netzanfrage und Kommunikation mit dem Netzbetreiber bis zur Anschlusszusage
  • 🔹 Auslegung von Trafostation, Mittelspannungsanbindung und Niederspannungsverteilung
  • 🔹 Netzberechnung: Lastfluss, Kurzschluss, Selektivität und Kabeldimensionierung nach Norm
  • 🔹 Trassen- und Kabelplanung über das Gelände, abgestimmt auf den laufenden Betrieb
  • 🔹 Lastmanagement, Erweiterungsreserve und Anbindung von Photovoltaik oder Speicher
  • 🔹 Leistungsverzeichnisse, technischer Bietervergleich und Begleitung bis zur Inbetriebnahme

Wir planen für beide Seiten des Tisches: für Betreiber, die den Ladepark selbst hinstellen, und für Generalunternehmer und Architekturbüros, die ihn für ihren Auftraggeber umsetzen. In beiden Fällen liefern wir dieselbe Grundlage – belastbare Berechnungen, saubere Unterlagen und einen Ansprechpartner, der auch dann erreichbar ist, wenn auf der Baustelle eine Frage aufkommt.

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Was vor dem ersten Kabel geklärt sein muss

„Ladepark an der Autobahn“ führt durch die Punkte, an denen Projekte typischerweise stehen bleiben – von der Leistungsabschätzung bis zur Inbetriebnahme. Denn die Reihenfolge der Entscheidungen bestimmt Bauzeit und Budget.

PDF, kostenlos. Kein Formular, keine E-Mail-Adresse – der Link startet den Download direkt.

  • Leistungsbedarf realistisch abschätzen – was Schnelllader im Gleichzeitigkeitsfall wirklich ziehen
  • Niederspannung oder eigene Trafostation: woran die Entscheidung hängt
  • Netzanfrage – welche Unterlagen der Netzbetreiber braucht und woran Anfragen scheitern
  • Trassen, Flächen und Bauphasen bei laufendem Tankstellenbetrieb
  • Erweiterung von Anfang an mitplanen: Reserven, die später Geld sparen

Unser Arbeitsprozess

Von der Idee zur Umsetzung

Anfrage

Jedes Projekt beginnt mit einer ersten Anfrage. In einem ersten Gespräch hören wir genau hin, klären Ziele, Anforderungen und Zeitpläne – und zeigen, warum Elektrotechnik für uns kein Standard, sondern Leidenschaft ist.

Pre-Check

Vor dem ersten Entwurf steht der Pre-Check. Wir wollen die Gegebenheiten nicht nur kennen, sondern verstehen. Deshalb gehen wir vor Ort, dokumentieren die Anlage mit modernster 360-Grad-Technik und halten Details wie Trassenverläufe und Komponentenstandorte präzise fest – die Grundlage für eine fundierte Planung.

Planung

Planung heißt für uns: Normen einhalten, Regeln verstehen und Projekte exakt umsetzen. Wir arbeiten nach Technischen Anschlussbedingungen, DIN-Vorgaben und mit umfangreicher Praxiserfahrung

Ausschreibung

Wenn es konkret wird, kommt es auf jedes Detail an. Wir erstellen detaillierte Leistungsverzeichnisse mit klaren Langtexten und unterstützen unsere Kunden bei Bedarf in der Ausschreibung – sei es beim technischen Bietervergleich oder in Gesprächen mit potenziellen Partnern. So stellen wir sicher, dass jedes Projekt die beste Grundlage für eine erfolgreiche Umsetzung hat.

Projektierung

In der Projektierung bringen wir alle Elemente zusammen. Auf Basis der Planung schaffen wir ein Gesamtkonzept, das Technik, Betrieb und Kosten klar strukturiert – immer mit Blick auf Erweiterungsmöglichkeiten und individuelle Kundenanforderungen. So entsteht aus Ideen ein funktionierendes Gesamtsystem.

Elektroplanung von PLANRG für die jeweilige Branche

Häufige Fragen

Was Betreiber und Planer uns zuerst fragen

Braucht ein Schnellladepark zwingend einen Mittelspannungsanschluss?

Das entscheidet die Netzsituation am Standort, nicht die Anzahl der Ladepunkte. Ein Standort mit wenigen Ladepunkten kann in Niederspannung bleiben, wenn das Ortsnetz die Leistung hergibt. Sobald mehrere Schnelllader parallel laufen sollen, führt in der Regel eine eigene Trafostation mit Mittelspannungsanbindung zum Ziel. Belastbar wird die Antwort mit Lastkonzept und Netzanfrage.

Wie lange dauert es von der Netzanfrage bis zur Anschlusszusage?

Das hängt am Netzbetreiber und an der Qualität der eingereichten Unterlagen. Planen Sie die Netzanfrage als eigenen Projektschritt mit deutlichem Vorlauf ein und stellen Sie sie so früh wie möglich – in Ladepark-Projekten ist sie fast immer der längste Posten im Terminplan.

Arbeiten Sie auch im Unterauftrag für Generalunternehmer und Architekturbüros?

Ja, bei Ladeinfrastruktur ist das unser häufigster Fall. Wir übernehmen die Fachplanung Elektrotechnik, die Netzberechnung und die Nachweise, während die Gesamtverantwortung gegenüber dem Bauherrn bei Ihnen bleibt. Auf Wunsch führen wir die Abstimmung mit dem Netzbetreiber direkt.

Planen Sie auch für Bestandsstandorte im laufenden Betrieb?

Ja. Davor steht dann unser Pre-Check: Begehung vor Ort, Dokumentation per 360-Grad-Fotografie, Erfassung von Trassenverläufen, Verteilungen und Komponentenstandorten. Auf dieser Grundlage lassen sich Bauphasen und Umschaltungen so legen, dass Shop, Waschanlage und Zapfsäulen weiterlaufen.

Übernehmen Sie auch die Umsetzung?

Wir planen, schreiben aus und begleiten die Umsetzung bis zur Inbetriebnahme – mit Leistungsverzeichnissen, technischem Bietervergleich und Abnahme. Die Bauleistung selbst erbringen ausführende Betriebe; AC-Ladeinfrastruktur setzen wir auf Wunsch auch selbst um.

Ab wann sollten wir Sie einbinden?

So früh wie möglich – idealerweise bevor der Standort feststeht oder Ladetechnik bestellt ist. Leistungsabschätzung und Netzanfrage entscheiden darüber, ob ein Standort wirtschaftlich funktioniert. Wer erst nach der Bestellung rechnet, muss im Zweifel die Technik ändern statt die Planung.

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Lars Edelmann, Ansprechpartner für Vertrieb bei PLANRG

Lars Edelmann

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